Heute gibt es einen Frust Artikel, sorry for that. In den vergangenen Monaten bin ich über eine neue Generation von Kollegen gestolpert mit der ich ehrlich gesagt nicht viel anfangen kann. Wenn ich zurück denke gab es schon immer Themen die man selber nicht für “richtig” hielt aber die eben “best practice” in der Szene waren.
Heute ist das bei einigen Quereinsteigern scheinbar etwas anders und grade die essentiellen Dinge scheinen in Vergessenheit zu geraten. Natürlich trifft das nicht auf jeden zu, aber im Moment hab ich das subjektive Gefühl das es verstärkt bei jungen Quereinsteigern vorkommt. Wenn ich damit jemandem auf den Schlips trete, sorry. Ich denke aber ich sollte mal aufschreiben was die “best practive” und die ethischen Grundsätze meiner Arbeit sind und glücklicherweise sehen das viele meiner Kollegen ähnlich:
- Halte dein Wort; das bezieht sich auf das gegebene Wort als auch auf deine Verträge mit Kunden, Partnern und Mitarbeitern.
- Sei offen in deinen Angeboten und täusche keine Agentur in dem du in deinen Dokumenten in kleinen Worten die Handwerkeregel als verbindlich aufschreibst …das dein Angebot durchaus mal 30% teuer am Ende des Jobs sein kann.
- Confidential heißt vertraulich; behandle Themen genauso unabhängig ob sie deinen Kunden oder dein Team betreffen
- Verhandle nicht nach Beendigung des Jobs erneut mit deinem Team den Preis.
- Täusche dein Team nicht und erzähle ihnen nicht das du eine freie Arbeit machst und du das Material im nachgang verkaufst… nachdem dein ganzes Team kostenfrei für dich gearbeitet hat!
- Sei ehrlich zu dir selbst, wenn du eines anderen Arbeit als Inspiration nutzt (was durchaus OK und common practice ist) produziere daraus was neues und nicht nur eine billige Kopie
- Dein Assistent ist kein Sklave sondern ein wichtiger Bestandteil deines Teams… behandle ihn auch so. Das gilt im übrigen auch für den Rest deines Teams… ohne viele kleine Helferlein bist du nichts… ich wiederhole “GAR NICHTS”.
- Wenn du einen Kollegen um Hilfe bittest, dann sei so Fair und hilf auch ihm wenn er dich bittet.
So, der Frust ist weg und wenn mich auch nur eine liest der sich in meinem Post wiederfindet dann bitte ändere das. An alle anderen die ich damit gelangweilt habe; sorry for that.
Kürzlich habe ich mich mit einigen jungen Kollegen unterhalten und wir kamen zu der Frage “Was bist du eigentlich?”. Klingt irgendwie komisch und die Antworten die von Jungfotografen zu erwarten sind waren es auch. Wie aus einem Mund kam die Antwort “Fotograf”. Aus Spaß stellte mir einer der Jungs die gleiche Frage, und meine Antwort lautete ich betreibe ein Fotografen Business und bin in meinem Herzen Fotograf.
Ich schätze ich sollte diese Einleitung zu meinem heutigen Post ein wenig näher erklären; Die Zeiten in denen ein Fotograf nur ein Fotograf war, sind eigentlich schon lange vorbei. Heute warten neben der Fotografie für die wir alle Leben, noch eine Vielzahl weiterer Herausforderungen auf uns. Wenn Du heute “nur” ein Fotograf bist, dann wird deine Karriere bald ein Ende finden oder du wirst zumindest nicht so erfolgreich wie es dein Talent erwarten lassen würde.
In der heutigen Zeit sind wir Kaufleute, Verhandlungsführer, Marketing- und Vertriebsspezialisten wie auch Consultants. Es wird einfach mehr verlangt als das was eine Person alleine abbilden kann, deswegen läuft dieses Geschäft nicht mehr ganz so als one man show wie es einst lief. Seinen wir mal ehrlich, wir müssen alle unsere Brötchen verdienen und auch wenn die Fotografie das einzige ist was wir wahrscheinlich alle machen wollte, so ist sie auch ein Geschäft.
In meinen vorangegangenen Beiträgen habe ich relativ viel über die Marketingseite geschrieben und was alles dazu gehört um sich passend am Markt zu positionieren. Damit möchte ich heute gerne weitermachen und einige bsp. für Online Marketing Möglichkeiten geben.
heute komme ich zu einem echten klassiker; Wenn ich heute als Jungfotograf in die Werbung gehe habe ich neben dem eigentlichen Problem zu wenige Jobs zu bekommen noch ein ganz anderes: Ich über/unter schätze meinen eigenen Preis.
Bevor wir damit anfangen, sollte sich jeder mal diesen kurzen Clip zum Thema anschauen um sich ein wenig vertrauter mit der Materie zu machen.
Heute kommen wir gleich zu Teil 2 der neuen Serie. Allerdings werde ich es nicht schaffen öfter als einmal in der Woche zu schreiben, deswegen kommt der nächste Teil erst im Laufe der nächsten Woche. Ich hoffe trotzdem das ihr damit Leben könnt
Heute will ich mich ein wenig mit dem Start als Jungfotograf befassen. Viele Junge Kollegen glauben bedauerlicherweise noch immer das es reicht einfach am Leben zu sein und gute Fotos zu produzieren. Das Resultat ist mit nahezu 100%iger Sicherheit das man innerhalb eines Jahres seine Pforten schließt und sich einen Job im Angestelltenverhältnis sucht. Bis es jedoch soweit kommt wird man sich x mal unter Preis verkauft haben, mindestens zwanzig mal die “Depression” durchlaufen und am Ende beendet man seine Karriere so Leihe wie sie angefangen hat. Ich finde es persönlich sehr Traurig das an FHs sowie auch im Handwerk zwar Technik und Kunst gelehrt wird, aber die rudimentären Kenntnisse der “Wirtschaft” vergessen werden. Grade in der Webefotografie ist das ein wichtiger Baustein der den Sieger vom Verlierer trennt.
Es ist nun endlich soweit, ich habe diesen Blog reaktiviert Vor über einem Jahr musste ich ihn aus Zeitmangel leider aussetzen. Das Thema “Zeit” ist mittlerweile noch nicht wirklich besser geworden, aber ich habe in den letzten Monaten das verstärkte Bedürfnis über Das Business in der Werbefotografie zu schreiben. Es gibt da vieles was mir im Kopf rumgeht und ich hoffe ich kann es in den nächsten Monaten alles aufschreiben. Ausgelöst wurde mein Wunsch von einigen Fragen die sich immer wieder auf meinem primärem Blog finden und von Fragen die mir Jung Fotografen stellen. Ich hoffe auf diesem Weg einen etwas tieferen Einblick in das Mysterium Werbefotografie geben zu können. Schließlich ist es einfacher über das Kennedy Attentat oder Area 51 Informationen zu finden als über die Werbefotografie.
Den Anfang möchte ich heute mit den alltäglichen Dingen in der Berufsfotografie machen. Im Prinzip basiert all das was ich hier schreiben werde auf Themen in der Werbefotografie. Wobei ich der Meinung bin das es auch auf andere Bereiche der Fotografie, zumindest in Teilen, adaptierbar ist.
Eigentlich ist das Thema schon ein paar Tage älter, aber noch immer aktuell. Durch die stark fallenden Preise für das britische Pfund, kann man natürlich Prima Einkaufen in England. Speziell Elektronik, um beim Thema zu bleiben Fotografie Equipment, ist in diesen Tagen sehr billig zu haben. Ein weiterer Vorteil beim Einkauf in England: Es fallen keine Zölle an da England auch Teil der EU ist.
Wenn man jetzt mal in Detail nachrechnet:
Eine Canon 1ds Mark III kostet in Deutschland irgendwas um die 6000,00 Euro. In einem meiner Lieblingsshops in England, Warehouse Express, kostet das Gerät 4389,00 Britische Pfund. Umgerechnet in Euro sind das Stand heute 4586,00 Euro. Wenn wir nochmal 30-40 Pfund für den Versand rechnen, sind wir bei runden 4600,00 Euro. Gerade bei dieser Kamera ist das Ersparnis enorm.